Klima
Der Frühling beginnt im März, wobei das Wetter bis Mitte April noch wechselhaft und teilweise sehr regnerisch ist. Die wohl schönsten und angenehmsten Monate in Sizilien sind der April und Mai, denn anschließend beginnt der heiße und trockene Sommer.
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Sehenswürdiges
In der Hauptstadt Palermo trifft man auf prunkvolle arabisch-normannische Kirchen und auf Palazzi mit schönen Mosaiken. Die Kleinstadt Monreale bietet ein berühmtes Normannenkloster[...]
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Geschichte

Siziliens Geschichte
Die größte Mittelmeerinsel hat aufgrund ihrer zentralen Lage in der Vergangenheit verschiedene Völker und Kulturen gesehen. Jeder hat seine Spuren hinterlassen und heraus kam ein neues Bild. Hafenstädte wurden für Handel und Seefahrt genutzt. Regiert haben auch Staaten, die anderswo politisch anzutreffen waren.

Altertum
Um 1000 v. Chr. wurde Sizilien von den Elymern, den Sikulern und den Sikanern besiedelt. Ab ca 800 v. Chr. gründeten Griechen, Karthager und Phöniker auf der Insel Kolonien, wobei sich die Punier (römische Bezeichnung für die Phöniker Nordafrikas, vor allem Karthager) auf die Küstengebiete beschränkten. Sizilien gehörte in dieser Zeit zu Großgriechenland. Das spiegelte sich in der Kultur deutlich wieder.

Die Schlacht bei Himera fand im Jahr 480 v. Chr. statt. Hier besiegten die Griechen die Karthager. Daraufhin begann ein Siegeszug der griechischen Kultur. Viele Tempel wurden gebaut. Die größte Bedeutung hatte die Hafenstadt Syrakus.

Die Punier ließen sich auf Siziliens Nordseite nieder. Nach dem Zusammenschluss der griechischen Städte, regierten Tyrannen die Insel.

Die zusammengeschlossenen Städte bekamen Streit miteinander. Unter dem Befehl von General Himilkon zerstörten die Karthager von 409 bis 405 v. Chr. Selinunt, Himera und Gela. Sie plünderten Akragas, Kasmenai und Kamarina. Syrakus wurde besetzt. Dionysios, Tyrann von Syrakus wehrte die Karthager ab und verhalf der Stadt zu Wohlstand und Macht.

Der Punische Krieg 241 v. Chr. machte Sizilien zur römischen Provinz. 212 v. Chr. fiel Syrakus den Römern in die Hände und wurde zum Getreidelieferanten für die Sieger. Darauf folgten zwei sizilianische Sklavenkriege.

Vandalen und Ostgoten beherrschten Sizilien im 5. Jahrhundert. Zentraler Handelsplatz wurde die Insel im 6. Jahrhundert unter byzantinischer Herrschaft. Im 9. Jahrhundert eroberten Araber die Insel. Neue Bewässerungstechniken sorgten für eine florierende Landwirtschaft. Die größte Bedeutung hatte die Stadt Palermo.

Die Eroberung der Normannen machte Sizilien im 11. Jahrhundert zu einem eigenständigen Königreich.
Spanien und Österreich waren weitere Herrscher der Insel.

Die Neuzeit
Seit 1861 ist Sizilien mit Italien vereinigt. In den Anfangsjahren gab es Protestbewegungen gegen diese Verbindung, die mithilfe des Millitärs niedergestreckt wurden.
Am 10. Juli 1943 kam es zur Operation Husky, wobei Sizilien von den Alliierten eingenommen wurde. Die MIS (politische Partei) kämpfte für Siziliens Unabhängigkeit. Ergebnis: Im Jahre 1946 erhielt die Insel umfassende Selbstverwaltungsrechte und wurde zur autonomen Region mit Palermo als Hauptstadt.